Experten enthüllen, welche Investmentstrategien 2025 wirklich funktionieren – mit Aktien, Fonds und den besten Renditen!

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Anlagestrategie 2025: Was Experten mit ihrem Geld wirklich machen
Die Stiftung Warentest hat eine beeindruckende 24.185 Investmentfonds analysiert – ein klares Zeichen dafür, wie komplex die Wahl der richtigen Anlagestrategie geworden ist. Tatsächlich zeigen aktuelle Zahlen, dass durchdachte Anlagestrategien funktionieren: Seit September 2023 konnten gut aufgestellte Depots eine Performance von über 20 Prozent erzielen.
Du fragst dich, welche Anlagestrategien 2025 wirklich erfolgreich sind? Experten setzen verstärkt auf langfristige Strategien wie „Buy and Hold“ und nutzen dabei die Vorteile der Diversifikation über verschiedene Anlageklassen. In diesem Ratgeber erfährst du, welche bewährten und modernen Anlagestrategien Finanzprofis für ihr eigenes Geld nutzen und wie du diese Erkenntnisse für dein Portfolio einsetzen kannst.
Anlagestrategien im Wandel: Von klassisch bis modern
Kluge Anleger wissen: Die beste Anlagestrategie passt sich den Marktbedingungen an. Im Finanzsektor haben sich 2025 deutliche Veränderungen etabliert. Die Niedrigzinsphase ist definitiv vorbei, und neue Möglichkeiten tun sich auf – Anleihen sowie der Geldmarkt erleben ein Comeback mit aussichtsreichen Renditen [1]. Dennoch bleiben breit gestreute Aktienfonds nach wie vor die beste Geldanlage in jedem langfristigen Portfolio über 12 bis 15 Jahre [1].
Bewährte Strategien im Test der Zeit
Zeitlos erfolgreiche Anlagestrategien beweisen auch 2025 ihre Stärke. An erster Stelle steht die Diversifikation – eine breite Streuung über verschiedene Anlageformen senkt das Risiko und erhöht die Chancen auf langfristige Gewinne [1]. Studien zeigen: Wer nicht alles auf eine Karte setzt, kann Marktschwankungen besser ausgleichen und insgesamt stabiler wachsen.
Die Buy-and-Hold-Strategie bleibt ein Klassiker unter den Anlagestrategien. Kurzfristige Spekulationen sind riskant, langfristige Investments dagegen nutzen den Zinseszinseffekt und können zwischenzeitliche Marktschwankungen aussitzen [1]. Tatsächlich zeigen Daten: Panikverkäufe bei Kursrückgängen sind meist ein großer Fehler [1].
ETFs haben sich als kostengünstige Bausteine bewährt. Laut Finanz-Experte Thomas Hentschel von der Verbraucherzentrale NRW können risikofreudigere Anleger, die auf passiv gemanagte ETFs setzen, erheblich Kosten sparen [2]. Außerdem eignen sich ETFs besonders für Menschen, die ihr Geld langfristig anlegen möchten [1].
Neue Ansätze für veränderte Märkte
Der Markt 2025 verlangt nach angepassten Anlagestrategien. Ein moderner Ansatz ist das systematische Investieren bei festverzinslichen Wertpapieren. Führende Fondsmanager nutzen dabei umfangreiche Research-Datenbanken und hochmoderne Quant-Plattformen, um Hunderte spezifischer Faktoren zu erkennen und je nach Marktumfeld anzuwenden [3].
Immer mehr Anleger entdecken zudem die Vorteile nachhaltiger Geldanlagen. Diese berücksichtigen neben finanziellen auch ökologische, soziale und ethische Aspekte [1]. Bemerkenswert: Viele Studien wie die der Steinbeis-Stiftung oder des Finanzinformations-Unternehmens Morningstar zeigen, dass nachhaltige Fonds oft genauso gut oder sogar besser abschneiden als konventionelle Anlagen [1].
Folgende moderne Ansätze gewinnen an Bedeutung:
Quality Investing: Fokus auf Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen und soliden Bilanzen [4]
Impact Investing: Direkte, nachweisbare positive soziale oder ökologische Wirkung der Investition [1]
Systematisches Anleiheninvestment: Nutzung von maschinellem Lernen zur Optimierung der Anleihenauswahl [3]
Warum manche Strategien 2025 nicht mehr funktionieren
Nicht alle Anlagestrategien überstehen den Wandel der Zeit. Anleger sollten 2025 Abstand nehmen von „Aktien-Geheimtipps“, bei denen das Risiko auf einzelnen Unternehmen liegt, statt auf breit gestreuten Portfolios [1]. Auch die private Altersvorsorge mittels Versicherungen rentiert sich nach wie vor nicht – hauptsächlich wegen der hohen Abschluss- und Verwaltungskosten [1].
Besondere Vorsicht ist bei statischen Anlagemodellen geboten. Die Marktbedingungen ändern sich ständig, und so variiert auch die Effizienz unterschiedlicher Faktoren je nach Marktlage und Zeitpunkt [3]. Folglich ist es unbedingt notwendig, die Faktoren kontinuierlich zu bewerten und dynamisch zu steuern.
Außerdem zeigt sich 2025: Wer zu stark auf exotische Geldanlagen wie Autos, Kunst oder Wein setzt, hat gleich zwei Probleme – ein Klumpenrisiko durch die Konzentration auf eine einzelne Anlage und die Notwendigkeit enormer Expertise, um solche Investments halbwegs sicher zu gestalten [1].
Die beste Anlagestrategie 2025 verbindet Bewährtes mit Neuem: ein ganzheitliches Finanzkonzept, das verschiedene Anlagezeiträume berücksichtigt, auf breiter Streuung basiert und auf eine klare Strategie setzt [1]. Dabei gilt: Eine Anlagestrategie ist nur so gut, wie du sie verstehst [2]. Deshalb ist professionelle Beratung – etwa bei den Verbraucherzentralen oder durch unabhängige Finanzberater – für viele der erste Schritt zum Anlageerfolg.
Passive Anlagestrategien: Die Kraft des einfachen Investierens
„Die Börse ist ein Instrument, um Geld von den Ungeduldigen zu den Geduldigen zu transferieren.“ — Warren Buffett, CEO von Berkshire Hathaway und einer der erfolgreichsten Investoren weltweit
ETF-Strategien für verschiedene Anlegertypen
Exchange Traded Funds (ETFs) bilden das Fundament jeder passiven Anlagestrategie. Sie bieten eine einfache Möglichkeit, am Erfolg globaler Unternehmen teilzuhaben [3]. Je nach persönlicher Risikoneigung eignen sich unterschiedliche ETF-Strategien:
Für konservative Anleger empfiehlt sich eine Kombination aus ETFs auf globale Indizes mit einem höheren Anteil an Anleihen. Diese Mischung reduziert die Volatilität des Portfolios und sorgt für stabilere Erträge [3].
Ausgewogene Anleger setzen typischerweise auf eine 70/30-Aufteilung: 70% in Industrieländer (z.B. MSCI World) und 30% in Schwellenländer (z.B. MSCI Emerging Markets) [1]. Diese Gewichtung bietet eine gute Balance zwischen Wachstumspotenzial und Stabilität.
Risikobereite Anleger können zusätzlich auf Faktor-ETFs setzen, die etwa auf kleinere Unternehmen (Small Caps) oder unterbewertete Aktien (Value) spezialisiert sind. Historisch haben diese Faktoren langfristig höhere Renditen erzielt [1].
Buy and Hold in volatilen Zeiten
Die Buy-and-Hold-Strategie bildet das Herzstück des passiven Investierens. Dabei kaufst du Wertpapiere und hältst diese über einen längeren Zeitraum – unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen [3]. Tatsächlich lassen sich dadurch mehrere Vorteile erzielen:
Niedrigere Transaktionskosten durch seltenere Käufe und Verkäufe
Steuerliche Vorteile durch Verschiebung der Gewinnrealisierung
Nutzung des Zinseszinseffekts über lange Zeiträume
Vermeidung emotionaler, oft falscher Entscheidungen
Allerdings funktioniert Buy and Hold nicht gleich gut in allen Marktphasen. In volatilen Zeiten oder Bärenmärkten kann diese Anlagestrategie zu erheblichen Drawdowns führen [5]. Dennoch zeigen historische Daten: Nach jeder bärischen Phase hat sich an den Börsen bisher immer ein starker Aufwärtstrend angeschlossen [3]. Deshalb bevorzugen viele Experten auch 2025 diese Strategie – insbesondere in Kombination mit breit gestreuten ETFs.
Weltportfolios: Aufbau und Optimierung
Ein Weltportfolio bildet die Globalwirtschaft ab und minimiert gleichzeitig das Risiko durch breite Streuung [1]. Besonders bekannt wurde dieses Konzept durch den deutschen Finanzexperten Gerd Kommer, dessen Anlagestrategie auf globaler Diversifikation und passivem Investieren basiert [1].
Der Aufbau eines Weltportfolios kann erstaunlich einfach sein. Für den Einstieg genügt oft ein einziger ETF auf den MSCI ACWI (All Countries World Index), der bereits einen Großteil der Weltwirtschaft abbildet [1]. Eine fortgeschrittenere Variante ist das 70/30-Portfolio, bei dem du in einen Welt- und einen Schwellenland-Index investierst [1].
Bei der Optimierung deines Weltportfolios spielen zwei Faktoren eine entscheidende Rolle:
Risikokontrolle: Die Aufteilung zwischen risikoreichen Anlagen (Aktien) und risikoarmen Investments (Anleihen, Tagesgeld) bestimmt maßgeblich das Gesamtrisiko. Je nach persönlicher Risikotoleranz kann die Aktienquote zwischen 0% und 100% liegen [1].
Faktor-Investing: Durch die gezielte Übergewichtung bestimmter Faktoren wie Unternehmensgröße (Size), Bewertung (Value) oder Qualität lässt sich die langfristige Rendite potentiell steigern [1].
Für die meisten Anleger eignet sich ein vereinfachtes Weltportfolio am besten. Dadurch vermeidest du übermäßige Komplexität und kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren: langfristig investiert zu bleiben und von der Entwicklung der globalen Wirtschaft zu profitieren.
Aktive Anlagestrategien: Wann sich der Aufwand lohnt
„Value Investing ist im Grunde genommen die Kombination aus einer konträren Ader und einem Taschenrechner.“ — Seth Klarman, Gründer der Baupost Group, einem der erfolgreichsten Hedgefonds
Value-Investing in der Niedrigzinsphase
Value-Investing – 1934 von Benjamin Graham entwickelt – gehört zu den ältesten und erfolgreichsten Anlagekonzepten [3]. Die Grundidee bleibt bestechend einfach: Du kaufst Aktien, die unter ihrem tatsächlichen Wert gehandelt werden. Doch wie funktioniert dieser Ansatz 2025?
Während der Nullzinsphase haben viele hochwertige Wachstumsaktien extreme Bewertungsniveaus erreicht [3]. Dadurch entstand eine deutliche Kluft zwischen den günstigeren und teuersten Aktien am Markt. Für Value-Investoren bietet dies heute besondere Chancen, da der preiswertere Teil des Marktes oft übersehen wird.
Besonders attraktiv: Europäische Value-Aktien notieren mit einem erheblichen Abschlag gegenüber dem US-Markt [3]. Zudem verändert sich das Anlageregime grundlegend – viele der in den vergangenen Jahren vorherrschenden Trends enden, was Value-Strategien zusätzlich begünstigt [3].
Dividendenstrategien für regelmäßige Erträge
Die Dividendenstrategie zielt darauf ab, ein regelmäßiges Einkommen durch Aktieninvestitionen zu erzielen [3]. Du investierst gezielt in Unternehmen, die konstant Ausschüttungen an ihre Aktionäre zahlen und diese idealerweise kontinuierlich steigern.
Folgende Vorteile sprechen für diesen Ansatz:
Stabiles Einkommen unabhängig von Kursschwankungen [3]
Langfristiger Vermögensaufbau durch Reinvestition und Zinseszinseffekt [3]
Geringere Volatilität im Vergleich zu reinen Wachstumsaktien [3]
Motivierende Erfolgserlebnisse durch regelmäßige Zahlungen [6]
Bei der Aktienauswahl für deine Dividendenstrategie sind verschiedene Kennzahlen entscheidend: Die Dividendenrendite zeigt, wie viel Prozent des aktuellen Aktienkurses jährlich ausgeschüttet werden. Die Ausschüttungsquote verdeutlicht, welcher Anteil des Unternehmensgewinns an Aktionäre fließt [3].
Besonders interessant für deine Anlagestrategie 2025: sogenannte Dividendenaristokraten – Unternehmen, die ihre Dividende mindestens 25 Jahre in Folge erhöht haben. Noch beeindruckender sind Dividendenkönige mit über 50 Jahren kontinuierlicher Steigerungen [3][6].
Allerdings gibt es auch Nachteile: Dividenden sind nicht garantiert und können jederzeit gekürzt oder gestrichen werden. Zudem sind sie steuerpflichtig, was die Nettorendite schmälert [6]. Nach Ausschöpfung des jährlichen Sparerpauschbetrages werden die Ausschüttungen versteuert, wodurch weniger Kapital für den Zinseszinseffekt zur Verfügung steht [6].
Sektorwetten und ihre Erfolgsaussichten
Sektorwetten – gezielte Investments in einzelne Branchen – können hohe Renditen bringen, bergen jedoch erhebliche Risiken [7]. Wer zum richtigen Zeitpunkt in den richtigen Sektor investiert, kann überdurchschnittlich profitieren. Doch genau darin liegt die Schwierigkeit: Das Timing muss stimmen [7].
Gegenwärtig bieten verschiedene Sektoren unterschiedliche Chancen. Im Technologiesektor zeigen sich nach den Kursschwankungen 2024 neue Möglichkeiten, insbesondere für europäische Werte [1]. Nach Bottom-up-Analysen ist der Technologiesektor in Europa etwa 5% unterbewertet, wobei erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Aktien bestehen [1].
Auch defensive Konsumwerte gewinnen an Attraktivität. Da die Inflation auf normalere Niveaus zurückgekehrt ist, können Unternehmen sich wieder auf effektiveres Marketing konzentrieren statt auf Preiserhöhungen [1]. Dies führt zu stetig steigenden Umsätzen, während die Bewertungen noch moderate Levels aufweisen [1].
Für deine persönliche Anlagestrategie solltest du Sektorwetten nur als Ergänzung zu einem breit aufgestellten Portfolio nutzen [8]. Selbst spezialisierte ETFs auf einzelne Sektoren sollten nicht als alleinstehende Anlage, sondern als Beimischung dienen, um Klumpenrisiken zu vermeiden [8].
Entscheidend bei allen aktiven Strategien bleibt: Sie erfordern mehr Recherche, Marktkenntnis und ein tiefes Verständnis für Unternehmenskennzahlen. Deshalb solltest du nur dann aktiv investieren, wenn du bereit bist, regelmäßig Zeit in deine Geldanlage zu investieren oder professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen [1].
Alternative Investments: Jenseits von Aktien und Anleihen
Alternative Investments erweitern dein Portfolio jenseits klassischer Wertpapiere. Diese Anlageklassen funktionieren oft unabhängig von traditionellen Märkten und können deine Anlagestrategie entscheidend verbessern. Tatsächlich zeigen Studien: Bei gleichlaufenden Kursentwicklungen von Aktien und Anleihen wächst das Risiko für herkömmliche Portfolios.
Immobilien als Inflationsschutz
Immobilien gelten als krisensicher und bieten besonderen Schutz vor Geldentwertung. Während der Inflationszeit steigen Immobilienpreise typischerweise an, während das Geld gleichzeitig an Wert verliert. Bei einer selbstgenutzten Immobilie profitierst du doppelt: Du schützt dich vor steigenden Betriebs- und Nebenkosten und sicherst gleichzeitig die Wertsteigerung der Immobilie.
Besonders interessant für deine Anlagestrategie 2025: Beim finanzierten Eigenheim sinkt der tatsächliche Wert deiner Schulden durch die Geldentwertung, während die Immobilie an Wert gewinnt. Der Häuserpreisindex übersteigt dabei deutlich andere Inflations- und Preissteigerungsindikatoren, was Immobilien zu nachhaltigen Gegenwerten macht.
Kryptowährungen im Expertenportfolio
Kryptowährungen haben sich von einem Nischenphänomen zu einer globalen Finanzkraft entwickelt. Bitcoin, Ethereum und Solana gehören zu den vielversprechendsten Kryptowährungen mit Zukunftspotenzial. Besonders Solana beeindruckt durch hohe Geschwindigkeit und niedrige Transaktionskosten, während Ethereum mit seinen Smart Contracts in der DeFi-Revolution glänzt.
Für deine Anlagestrategie ist wichtig: Ein optimales Krypto-Portfolio bedeutet nicht nur, vielversprechende Coins auszuwählen, sondern auch eine Balance zwischen Risiko und Ertrag zu finden. Experten empfehlen Bitcoin als „digitales Gold“ – einen unverzichtbaren Bestandteil jedes zukunftsorientierten Portfolios, der als Wertspeicher und potenzielle Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheit dient.
Rohstoffe und Edelmetalle
Rohstoffe bilden die Basis unserer Wirtschaft und bieten attraktive Chancen für deine Anlagestrategien. Dazu zählen:
Edelmetalle wie Gold und Silber
Industriemetalle wie Eisen und Kupfer
Agrarrohstoffe wie Getreide
Energierohstoffe wie Öl und Gas
Besonders Gold zeigt oft eine gegenläufige Entwicklung zu anderen Anlageklassen. Bei sinkenden Aktien- und Anleihekursen setzen Anleger häufig auf das Edelmetall, wodurch der Preis steigt. Dies entfaltet eine stabilisierende Wirkung auf dein Gesamtportfolio.
Allerdings müssen bei alternativen Anlagen auch Herausforderungen beachtet werden: Bestimmte alternative Märkte sind weniger streng reguliert, viele alternative Anlagen sind nicht so leicht handelbar wie traditionelle Anlagen, und die Wertentwicklung kann auch in negativer Hinsicht von anderen Märkten abweichen.
Für eine ausgewogene Anlagestrategie 2025 empfiehlt sich daher eine durchdachte Beimischung alternativer Investments zum Kernportfolio aus Aktien und Anleihen.
Die beste Anlagestrategie finden: Ein Entscheidungsrahmen
Die Suche nach der optimalen Anlagestrategie beginnt nicht mit Produkten, sondern mit dir selbst. Ein durchdachter Entscheidungsrahmen hilft dir, aus der Vielzahl möglicher Anlagestrategien die passende zu finden.
Persönliche Faktoren bei der Strategiewahl
Deine individuelle Situation bestimmt maßgeblich die beste Anlagestrategie für dich. Entscheidend sind dabei:
Risikotoleranz: Wie gut verkraftest du Verluste? Anleger mit geringer Risikobereitschaft sollten maximal 5% Verlust pro Jahr einplanen, während risikobereite Anleger auch mit Schwankungen von bis zu 20% leben können [9].
Anlageziel: Warum möchtest du überhaupt investieren? Dein Ziel entscheidet, ob eine mittel- oder langfristige Anlagestrategie sinnvoll ist [10].
Verfügbare Summe: Wie viel Geld kannst du anlegen? Grundsätzlich gilt: Investiere nur Geld, das du wirklich nicht benötigst [10].
Zeiteinsatz: Möchtest du dich intensiv mit deiner Geldanlage beschäftigen oder nach einmaliger Anlage lieber nicht mehr darum kümmern? [10]
Beim sogenannten „magischen Dreieck“ stehen Rendite, Sicherheit und Liquidität in Wechselbeziehung zueinander [11]. Neuerdings gewinnt Nachhaltigkeit als vierte Dimension zunehmend an Bedeutung [11].
Kombination verschiedener Ansätze
Verschiedene Anlagestrategien lassen sich sinnvoll miteinander kombinieren. Zunächst musst du entscheiden, ob du aktiv oder passiv investieren möchtest [12]. Ein ausgewogenes Portfolio kann sowohl passive Elemente (wie ETFs) als auch aktiv gemanagte Anlagen enthalten.
Die Kombination verschiedener Anlageklassen verbessert außerdem die Diversifikation und erhöht die risikobereinigten Renditen [13]. Besonders ein Mix aus niedrig korrelierten, nachhaltigen Assets unterstützt eine möglichst stabile Entwicklung deiner Anlage [13].
Anpassung der Strategie an Lebensphasen
Eine effektive Anlagestrategie 2025 passt sich deinen Lebensphasen an. Folgende Unterschiede sind relevant:
Junge Erwachsene: Höhere Aktienquote möglich, da längerer Anlagehorizont; Zinseszinseffekt kann voll wirken [14].
Mittleres Alter: Weiterhin hohe Aktienquote sinnvoll, aber mit defensiveren Beimischungen; besonders für Familien wichtig: liquide Mittel für kurzfristige Ausgaben [14].
Vor dem Ruhestand: Reduzierung des Risikos durch geringere Aktienquote; Fokus auf Kapitalerhalt [14].
Im Ruhestand: Klarer Fokus auf Vermögenserhalt und regelmäßige Entnahmen für den Lebensunterhalt [14].
Grundsätzlich gilt: Je länger der Anlagehorizont, desto höher darf der Aktienanteil sein. Historische Daten zeigen, dass bei einem Anlagezeitraum von zehn Jahren in über der Hälfte der Fälle eine Rendite von mindestens 4% pro Jahr möglich war [9].
Fazit
Erfolgreiche Anlagestrategien 2025 verbinden bewährte Grundsätze mit modernen Ansätzen. Breite Streuung über verschiedene Anlageklassen, ETFs und alternative Investments bildet das Fundament jedes zukunftsfähigen Portfolios.
Ihre persönliche Situation bestimmt dabei maßgeblich die optimale Strategie. Faktoren wie Risikotoleranz, Anlageziel und verfügbare Zeit entscheiden über die passende Mischung aus aktiven und passiven Elementen. Besonders ETF-basierte Weltportfolios haben sich als kostengünstige Basis bewährt.
Langfristiges Denken zahlt sich aus: Buy-and-Hold-Strategien nutzen den Zinseszinseffekt optimal. Gleichzeitig bieten alternative Anlagen wie Immobilien oder Gold wichtige Diversifikationsvorteile. Diese Kombination schützt vor Marktschwankungen und sorgt für stabilere Renditen.
Letztendlich gilt: Die beste Anlagestrategie passt zu Ihren individuellen Zielen und lässt sich konsequent umsetzen. Regelmäßige Überprüfungen und behutsame Anpassungen an veränderte Lebensumstände sichern den langfristigen Anlageerfolg.
FAQs
Q1. Welche Anlagemöglichkeiten sind für 2025 besonders vielversprechend? Für 2025 bieten sich interessante Anlagemöglichkeiten in den Bereichen Infrastruktur, Private Equity und ausgewählten Immobiliensegmenten. Auch breit gestreute ETF-Portfolios und nachhaltige Investments gewinnen an Bedeutung. Eine Kombination aus verschiedenen Anlageklassen ist empfehlenswert, um Risiken zu streuen und von unterschiedlichen Marktentwicklungen zu profitieren.
Q2. Wie kann ich 100.000 Euro sicher und ertragreich anlegen? Für eine sichere Anlage von 100.000 Euro eignen sich Tagesgeld und Festgeld, die durch die europäische Einlagensicherung geschützt sind. Für höhere Erträge empfiehlt sich eine Mischung aus verschiedenen Anlageklassen wie ETFs, Aktien und Anleihen. Dabei sollte die Aufteilung Ihrer persönlichen Risikotoleranz und Ihren Anlagezielen entsprechen.
Q3. Welche Strategie eignet sich, um 5.000 Euro zu verdoppeln? Um 5.000 Euro zu verdoppeln, gibt es zwei Hauptansätze: Eine langfristige Strategie mit breit gestreuten ETFs könnte bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 6% das Kapital in etwa 12 Jahren verdoppeln. Für eine schnellere Verdopplung wären risikoreichere Investments nötig, die jedoch auch höhere Verlustrisiken bergen.
Q4. Wie wichtig ist Diversifikation in der Anlagestrategie 2025? Diversifikation spielt 2025 eine zentrale Rolle in jeder erfolgreichen Anlagestrategie. Durch die Streuung des Kapitals über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Sektoren können Risiken minimiert und die Chance auf stabile Renditen erhöht werden. Besonders wichtig ist die Kombination von traditionellen Anlagen wie Aktien und Anleihen mit alternativen Investments.
Q5. Welche Rolle spielen nachhaltige Investments in modernen Anlagestrategien? Nachhaltige Investments gewinnen in modernen Anlagestrategien zunehmend an Bedeutung. Sie berücksichtigen neben finanziellen auch ökologische, soziale und ethische Aspekte. Studien zeigen, dass nachhaltige Fonds oft genauso gut oder sogar besser abschneiden als konventionelle Anlagen. Für viele Anleger sind sie daher ein wichtiger Baustein in einem zukunftsorientierten Portfolio.
Referenzen
[1] – https://www.morningstar.de/de/news/256478/diese-aktien-sektoren-beobachten-wir-für-den-rest-des-jahres-2024.aspx
[2] – https://www.zdf.de/nachrichten/ratgeber/geld-anlegen-2025-investieren-geldanlage-100.html
[3] – https://www.vr.de/privatkunden/unsere-produkte/geldanlage/aktien/dividendenstrategie.html
[4] – https://www.sparkasse.de/aktuelles/investmentstrategien-2025.html
[5] – https://www.uamr.de/asset-rotationsstrategien-buy-and-hold/
[6] – https://extraetf.com/de/wissen/dividendenstrategie
[7] – https://www.fundresearch.de/analyse/warum-sektorwetten-riskant-sind.php
[8] – https://www.finanztip.de/aktien/wasserstoff-aktien-etf/
[9] – https://www.vermoegenszentrum.ch/wissen/herleitung-anlagestrategie
[10] – https://www.propvest.de/magazin/anlagestrategie
[11] – https://www.gls-crowd.de/wissen/das-magische-dreieck-der-geldanlage-nachhaltig-investieren/
[12] – https://de.bergfuerst.com/ratgeber/anlagestrategien
[13] – https://www.robeco.com/de-de/produkte/strategien/multi-asset
[14] – https://www.solidvest.de/blog/welche-anlagestrategie-fuer-welche-lebenphase
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